Förderungen

Das Verbundvorhaben Multi biomass fuel incinerator for efficient and compact heat production -Bio-Clean-Incinerator (Projektakronym Bio-ClInc, Projektnummer E!11005) wird im Rahmen des Eurostars-Programmes durchgeführt und ist vom BMBF gefördert.

The aim is to develop a small and flexible 1 MW biomass incinerator for heat valorization with clean combustion technologies. Due to its modular, standardized and cost effective system, the BioClInc is able to use solid, gaseous and heat waste as fuel. The waste-to-energy product delivers middle to high temperature heat directly profitable in subsequent heat requiring processes for SMEs, larger industries and centralized energy supply of municipals.

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Die Euro-K GmbH führt das Verbundvorhaben CeramTurbo - Entwicklung von keramischen Komponenten zur hocheffizienten Energieerzeugung in Mikrogasturbinen (Förderkennzeichen 03SF0533C) mit den Partnern Fraunhofer IFF und Walter E.C. Pritzkow Spezialkeramik durch. Gefördert wird dies durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF. Zur Steigerung der Energieeffizienz von MGT für den dezentralen KWK-Bereich ist die Erhöhung der TIT essentiell. TIT>1200°C werden angestrebt, was nur durch den Einsatz innovativer, keramischer Materialien in der MGT verwirklicht werden kann. Dafür sollen die thermisch hoch belasteten stat. Komponenten Injektoren, Brennkammer und Turbinenleitrad effizient und kostengünstig aus einer neuartigen Kombination verschiedener keramischer Werkstoffe hergestellt werden. Zudem kann der Werkstoff den Einsatz von biogenen Gasen in ermöglichen, wodurch ein signifikanter Beitrag zur Energieproduktion aus erneuerbaren Energiequellen erbracht und der fossile Primärenergieverbrauch als auch die Treibhausgasemissionen gesenkt werden können. Der Fokus liegt auf dem Material, welches hinsichtlich der Anforderungen Verschleiß-, Temperatur- und Thermoschockbeständigkeit entwickelt und optimiert werden muss. Die Basis für das zu errichtende Labormuster mit Keramikkomponenten bildet eine MGT C60/C65.

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Im Rahmen des Programms Brandenburger Innovationsfachkräfte wurden zwei Stipendien für eine Abschlussarbeit für ein betriebliches Innovationsprojekt vergeben.

Gefördert wurde dies durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Im Zeitraum vom 01.06.2015 bis 30.11.2015 wurde das Thema "Analyse der geometrischen Konstruktionsparameter einer aerodynamischen Folienlagerung eines Mikrogasturbinenrotors unter Anwendung der Reverse Engineering Methode" bearbeitet. Ziel der Arbeit war die Vermessung und statistische Auswertung von Folienlagern sowie die Ableitung von Maß-, Form- und Lagetoleranzen und somit den erforderlichen Fertigungsverfahren. Weiterhin waren zur Beschreibung der geometrischen Form mathematische Modelle zu erstellen aus denen anschließend parametrische CAD-Modelle generiert wurden, die direkt in die rechnerintegrierten Produktentwicklung Anwendung fanden. Mit den Ergebnissen der Arbeit wurden somit bereits im frühen Konstruktionsprozess kosteneinsparende Designprozessentscheidungen möglich, die den Entwicklungsprozess signifikant beschleunigen. Der Stipendiat erlangte nach erfolgreichem Abschluss der Maßnahme den akademischen Grad Bachelor of Science.

Im Zeitraum vom 01.04.2015 bis 30.09.2015 wurde das Thema "Auslegung, Konstruktion und numerische Strömungsberechnung einer Topfbrennkammerkonfiguration im Rahmen eines 35 kW BHKW Projektes" bearbeitet. Ziel der Arbeit war die analytische Auslegung und Bewertung eines grundlegenden Brennkammerdesigns für eine Mikrogasturbine im Bereich von 35 kW elektrisch. Ausgehend von dem erarbeiteten Berechnungsmodell sollte die Brennkammerkonfiguration theoretische durch numerische Werkzeuge und praktisch durch Versuchsreihen am Teststand verifiziert werden. Neben der Auslegung des Brennkammerdoms sollte auch eine Vergleichbarkeit verschiedener Anströmungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Im Rahmen der Abschlussarbeit entwickelte der Stipendiat zunächst erfolgreich einen Auslegungsalgorithmus zur Konstruktion eines Brennerdesigns, welches für die Verbrennung von Mischgasen mit erhöhtem Wasserstoff- und Stickstoffanteilen eingesetzt wird. Die Ergebnisse ermöglichten die Anwendung zeitgemäßer Optimierungsschleifen, wobei die Zielvorgaben der verringerten Verbrennungstemperaturen und Flammenausbreitungsgeschwindigkeit durch Parameterstudien der Gasdüsenkonstruktion sowie der Erzeugung lokaler Rezirkulationsgebiete erreicht wurden. Der Stipendiat erlangte nach erfolgreichem Abschluss der Maßnahme den akademischen Grad Bachelor of Science.